Ferdinands Festival

03.-05. Mai 2019

Am Stausee Oberwald

und auf dem Sachsenring.

wie alles begann

Am 23. April 1994 war der Geburtstag des inzwischen legendären “Ferdinands Festival”. Unser Käferclub, der sich im dritten Jahr seines Bestehens befand hatte sich vorgenommen seine Vereinsaktivitäten mit einem jährlichen Fest für befreundete Käferclubs und nicht organisierte Fahrer zu krönen. Aber, wie organisiert man ein Käfertreffen? Was muss alles bedacht werden? Zunächst benötigt man einen Platz, der für etwa 300 Fahrzeuge, ein Festzelt, einige Ersatzteil-Verkaufsstände und 3000 Besucher Raum bietet. Zudem muss für die Unterbringung der Käferfreunde – durch Zeltplatz oder Bungalow – gesorgt werden. All diese Voraussetzungen erfüllt für das Chemnitzer Käfertreffen der Stausee Oberwald bei Hohenstein-Ernstthal. Strom, Wasser, sanitäre Einrichtungen, dutzende Genehmigungen für die Ausrichtung einer Veranstaltung, für den Bierausschank, Absprachen mit den Dauercampern des angrenzenden Zeltplatzes, Verträge mit Verpflegungsbuden und Verkaufsständen, finanzielle Vorleistungen – eine unwahrscheinliche Menge an Organisation und „Papierkram“ haben die Vorstandsmitglieder unter Mithilfe des gesamten Clubs zu bewältigen. Zwischenzeitlich mussten wir auch mal auf den Parkplatz eines anderen Stauseegeländes (Oberrabenstein) ausweichen. Der Höhepunkt des Chemnitzer Käfertreffens ist in jedem Jahr der „Leistungsvergleich“ auf dem nicht allzuweit entfernten neuen Sachsenring. Hierfür muss die Rennstrecke für einige Stunden angemietet, Streckenposten aufgestellt, eine Zeitnahme organisiert und die reibungslose An- und Abfahrt für rund 200 Teilnehmer- und Besucherfahrzeuge garantiert werden. Da das Chemnitzer Treffen das erste ostdeutsche Käfertreffen in jedem Jahr ist, finden sich auf der Rennstrecke all diejenigen Käfer wieder, die den ganzen Winter über in langwieriger Kleinarbeit hergerichtet worden sind. Hier erhalten die Fahrer das erste Mal die Möglichkeit zu testen, ob sich ihre Arbeit gelohnt hat.